Hamburg Fischbek-Mississippi
Projekt Städtebauliches Gutachterverfahren Hamburg-Neugraben, 2. Preis 2002
Projektpartner K. Overmeyer, N. Couling, M. Humann/ kunst+herbert Architekten
Auftraggeber Behörde für Bau und Verkehr, Amt für Landesplanung Hamburg

Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2003
Lässt sich eine landwirtschaftlich genutzte Kulturlandschaft besiedeln, ohne sie dabei aufzulösen? Das Konzept für Fischbek-Mississippi in Hamburg-Neugraben sieht die Symbiose von Agroland und Bauland vor. Die vorhandenen landwirtschaftlichen Felder werden mit den Baufeldern so verzahnt, dass landwirtschaftliche Flächen, Baufelder und von den Bewohnern betriebene Felder alternieren. Sämtliche Freiflächen werden entweder durch einen lokalen Biolandwirt oder die Bewohner selbst, die je nach Bedürfnis die Allmendeflächen für Obstanbau, Pferdehaltung, Sport oder Picknick selbst nutzen, gepflegt und betrieben. Die Siedlungspioniere fügen sich damit nicht ihrem Schicksal als Schlafstädter, sondern werden aktiver Teil der Kulturlandschaft. Sie wird in ihrer Existenz langfristig gesichert, in dem sie Teil der Siedlungskonzeption wird.
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